Quartalsentwicklung der High Performance Metals Division |
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Mio. EUR |
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GJ |
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1. Quartal 2019/20 |
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2. Quartal 2019/20 |
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3. Quartal 2019/20 |
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4. Quartal 2019/20 |
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2019/20 |
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2018/19 |
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Veränderung in % |
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Umsatzerlöse |
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777,6 |
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723,3 |
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675,5 |
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714,6 |
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2.891,0 |
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3.136,3 |
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–7,8 |
EBITDA |
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99,2 |
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78,2 |
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6,9 |
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91,7 |
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276,0 |
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434,9 |
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–36,5 |
EBITDA-Marge |
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12,8 % |
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10,8 % |
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1,0 % |
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12,8 % |
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9,5 % |
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13,9 % |
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EBIT |
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57,1 |
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35,3 |
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–48,0 |
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32,2 |
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76,6 |
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280,0 |
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–72,6 |
EBIT-Marge |
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7,3 % |
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4,9 % |
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–7,1 % |
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4,5 % |
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2,6 % |
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8,9 % |
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Beschäftigte (Vollzeitäquivalent) |
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14.302 |
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13.837 |
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13.552 |
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13.404 |
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13.404 |
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14.398 |
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–6,9 |
Die wesentlichen Kennziffern der High Performance Metals Division verschlechterten sich im Geschäftsjahr 2019/20 im Vorjahresvergleich als Resultat des sich deutlich eintrübenden Wirtschaftsumfeldes. So minderten sich die Umsatzerlöse um 7,8 % von 3.136,3 Mio. EUR im Vorjahr auf 2.891,0 Mio. EUR im aktuellen Geschäftsjahr. Dass der Rückgang bei den Umsatzerlösen relativ moderat ausfiel, liegt daran, dass sich das Preisniveau infolge der Weitergabe gestiegener Legierungskosten erhöhte. Im Wesentlichen zog der Preis für Nickel, das bedeutendste Legierungselement für die Division, im Laufe des Geschäftsjahres stark an. Die Auslieferungsmengen gingen im Jahresvergleich hingegen markant zurück. Auf der Ergebnisseite verzeichnete die High Performance Metals Division eine signifikante Abschwächung. Die Minderung beim EBITDA von 434,9 Mio. EUR (Marge 13,9 %) im Vorjahr auf aktuell 276,0 Mio. EUR (Marge 9,5 %) bedeutet ein Minus von 36,5 %. Ausschlaggebend dafür sind der eingeschränkte Auslastungsgrad der Produktionswerke sowie die abnehmenden Versandmengen insbesondere im Produktsegment Werkzeugstahl. Neben der rein operativen Entwicklung belasteten als Resultat signifikant verschlechterter Rahmenbedingungen auch Sanierungsaufwendungen bei Buderus Edelstahl in Wetzlar, Deutschland, sowie Vorsorgen das EBITDA 2019/20 mit insgesamt 54 Mio. EUR.
Mit einem Minus von 72,6 % auf 76,6 Mio. EUR gab das EBIT 2019/20 in der Gegenüberstellung mit dem Vorjahreswert von 280,0 Mio. EUR signifikant nach. Zusätzlich zum gedämpften Mengengefüge und den bereits angeführten Aufwendungen für die Sanierung bei Buderus Edelstahl wirkten sich auch Sonderabschreibungen beim deutschen Edelstahlwerk in Höhe von 26 Mio. EUR negativ auf das EBIT im aktuellen Geschäftsjahr aus. Die EBIT-Marge ging dementsprechend von 8,9 % auf 2,6 % zurück.
Einen leichten Aufwärtstrend zeigte die High Performance Metals Division im direkten Vergleich des 3. mit dem 4. Quartal 2019/20. Bei den Umsatzerlösen verzeichnete die Division einen Zuwachs um 5,8 % von 675,5 Mio. EUR auf 714,6 Mio. EUR als Folge gestiegener Versandmengen. Diese Entwicklung basiert nur teilweise auf einer konjunkturellen Erholung der Nachfrage zu Beginn des Kalenderjahres 2020, sondern ist in erster Linie auf saisonal niedrigere Absatzmengen im 3. Quartal 2019/20 zurückzuführen. Im 4. Geschäftsquartal schließlich bremsten die wirtschaftlichen Konsequenzen aus der Eindämmung der COVID-19-Pandemie die Geschäftsentwicklung. Einen Anstieg von 6,9 Mio. EUR (Marge 1,0 %) auf 91,7 Mio. EUR (Marge 12,8 %) im unmittelbaren Quartalsvergleich erzielte die Division beim EBITDA. Dabei ist festzuhalten, dass die erwähnten Sanierungsaufwendungen beim deutschen Edelstahlwerk Buderus sowie die Vorsorgen überwiegend das 3. Geschäftsquartal belasteten. Das EBIT verbesserte sich vom 3. auf das 4. Quartal 2019/20 von –48,0 Mio. EUR auf 32,2 Mio. EUR. Damit stieg die EBIT-Marge von –7,1 % auf 4,5 %. Im EBIT des 3. Quartals sind Sonderabschreibungen von 11 Mio. EUR sowie im 4. Quartal von 15 Mio. EUR enthalten, die jeweils Buderus Edelstahl zuzurechnen sind.
Zum 31. März 2020 waren in der High Performance Metals Division 13.404 Mitarbeiter (FTE) beschäftigt. Dies entspricht zum Vergleichsstichtag des vergangenen Geschäftsjahres (14.398) einem Rückgang um 6,9 %. Die Reduktion ist sowohl auf die Sanierung des deutschen Edelstahlwerkes in Wetzlar als auch auf die Adaptierung des Beschäftigtenstandes an das generell schwierige Marktumfeld zurückzuführen.
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