ESRS E1 Klimawandel
ESRS E1 – Klimawandel
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SBM-3 |
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E1-1 |
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Konzepte im Zusammenhang mit dem Klimaschutz und der Anpassung an den Klimawandel |
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E1-3 |
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E1-4 |
Ziele im Zusammenhang mit dem Klimaschutz und der Anpassung an den Klimawandel |
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E1-5 |
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E1-6 |
THG-Bruttoemissionen der Kategorien Scope 1, 2 und 3 sowie THG-Gesamtemissionen |
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E1-9 |
Erwartete finanzielle Effekte wesentlicher physischer Risiken und Übergangsrisiken sowie potenzielle klimabezogene Chancen (Übergangsbestimmung gemäß ESRS wird genutzt) |
Der Klimawandel ist eine der größten Herausforderungen unserer Zeit und erfordert entschlossene Maßnahmen von Unternehmen. Die voestalpine gehört zu den größten Treibhausgas-Emittenten Österreichs und steht vor der Aufgabe, ihre Emissionen drastisch zu senken. Der Fokus liegt auf einer Transformation der Produktionsprozesse, die durch technologische Innovationen, strategische Investitionen und enge Zusammenarbeit mit Kund:innen und Lieferant:innen vorangetrieben wird.
Ein zentraler Baustein des Klimaübergangsplans bezogen auf Scope-1- und Scope-2-Emissionen ist das Klimaschutzprogramm greentec steel, das den Umstieg von kohlebasierten Hochöfen auf Elektrolichtbogenöfen (EAF) vorsieht.
Neben der technologischen Transformation gewinnt auch das Lieferant:innen-Engagement an Bedeutung. Nachhaltige Rohstoffbeschaffung und transparente Lieferketten spielen eine entscheidende Rolle, um die gesamten Scope-3-Emissionen zu reduzieren. Dies bringt sowohl Herausforderungen als auch wirtschaftliche Chancen mit sich – insbesondere durch die steigende Nachfrage nach emissionsarmen Stahlprodukten. Gleichzeitig bleibt der Strukturwandel mit hohen Investitionskosten und Marktrisiken verbunden.
Der Klimaschutz, die Anpassung an den Klimawandel und eine nachhaltige Energieversorgung sind zentrale Herausforderungen unserer Zeit. Die voestalpine setzt sich aktiv mit diesen Themen auseinander. Dabei spielen technologische Innovationen, Energieeffizienzmaßnahmen und der schrittweise Übergang zu erneuerbaren Energieträgern eine entscheidende Rolle. Detaillierte Informationen zu den ermittelten Auswirkungen, Risiken und Chancen (IRO) in den Bereichen Klimaschutz, Anpassung an den Klimawandel und Energie sind in der IRO-Tabelle dargestellt, diese enthält spezifische Angaben zu SBM‑3.
Thema/Unter-/ |
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Auswirkung, Risiko, Chance (IRO) |
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Beschreibung |
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Wertschöpfungskette |
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Zeithorizont |
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Betroffene Stakeholder:innen |
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Klimaschutz |
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Ausstoß von THG-Emissionen (Scope 1 bis 3) |
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Die Treibhausgasemissionen aus prozessbedingten Aktivitäten im eigenen Betrieb sowie aus der vor- und nachgelagerten Wertschöpfungskette, wie etwa durch die Beschaffung von Rohstoffen wie Eisenerz oder Kokskohle, haben negative Auswirkungen auf Umwelt und Gesellschaft. Der überwiegende Teil der Scope-1-Emissionen entsteht in der Herstellung der Stahlprodukte an den großen Standorten Linz und Donawitz. Scope-2-Emissionen, die aus dem Bezug externer Energie resultieren, sind im Vergleich dazu deutlich geringer. Die Scope-3-Emissionen umfassen indirekte Emissionen aus der vor- und nachgelagerten Wertschöpfungskette; mehr als 80 % davon sind auf die Beschaffung von Rohstoffen zurückzuführen. |
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Technologische Entwicklungen & Jobinfrastruktur |
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Durch die Ausweitung ihrer Investitionen in klimafreundliche Anlagen setzt die voestalpine einen zusätzlichen Dekarbonisierungsimpuls für andere Marktteilnehmer:innen. Dies schafft starke Anreize für die Entwicklung von Breakthrough-Technologien und Produktionsinnovationen, die eine emissionsarme Wirtschaft unterstützen. In der Folge entstehen neben einer ökologisch nachhaltigen Infrastruktur auch neue, qualifizierte Arbeitsplätze im wirtschaftlichen Umfeld der Branche. Dadurch werden positive ökologische Effekte und der Klimaschutz vorangetrieben. |
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Transitorisches Risiko: Technische Umstellung auf emissionsarme Technologien |
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Die Transformation hin zu einer emissionsarmen Stahlproduktion im Rahmen von greentec steel erfordert von der voestalpine erhebliche Investitionen in neue Technologien und Anlagen, die unter teils unsicheren gesetzlichen Rahmenbedingungen getätigt werden, z. B. Unsicherheiten bei der Ausgestaltung von Schutzmaßnahmen wie dem Carbon Border Adjustment Mechanism (CBAM) und bei der zukünftigen Zuteilung von kostenlosen Zertifikaten. Auch das Fehlen einer einheitlichen, allgemein anerkannten Definition für Grünstahl erhöht das Risiko zusätzlicher Kostensteigerungen. Zugleich gehen Einführung und Hochlauf neuer Produktionsverfahren mit operativen Risiken einher, etwa anfänglich geringeren Effizienzen, die erst durch zunehmende Betriebserfahrungen optimiert werden können, oder temporären Betriebsausfällen. |
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Transitorisches Risiko: Kosten aufgrund CO2e-Bepreisung |
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CO2e-Bepreisungsmechanismen wie das EU-Emissionshandelssystem (ETS) und der CO2-Grenzausgleichsmechanismus (CBAM) führen zu steigenden finanziellen Belastungen, die potenziell Wettbewerbsnachteile gegenüber Nicht-EU-Wettbewerber:innen verursachen und einen strukturellen Wandel, wie Abwanderung von Abnehmerindustrien und einen höheren Preiswettbewerb, in der Industrie auslösen können. |
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Transitorische Chance: Steigerung der Verkaufsvolumina von emissionsarmen Stahlprodukten für die voestalpine (insbesondere in branchenrelevanten Bereichen der Energiewende) führt zu einer nachhaltigen Stabilisierung der Umsätze und des EBIT. |
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Steigende Nachfrage und entsprechender Preisaufschlag für emissionsarmen Stahl. Dies kann gleichzeitig auch zu einer stärkeren Marktposition in spezialisierten Segmenten wie Bahninfrastruktursystemen, Spezialstählen und Hochleistungsmaterialien führen. |
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Transitorisches Risiko: Lieferengpässe bzw. höhere Kosten für wichtige Materialien und Rohstoffe |
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Im Zuge der Transformation steigt die Nachfrage nach kritischen Rohstoffen wie Stahlschrott sowie speziellen Metallen und Legierungen, wodurch das Risiko von Versorgungsengpässen zunimmt. Die voestalpine sieht sich mit einem wachsenden Bedarf konfrontiert, der potenziell zu Produktionsverzögerungen oder Qualitätsrisiken führen kann. Gleichzeitig erschwert ausgeprägte Preisvolatilität die Planbarkeit und mindert die Investitionssicherheit. |
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Anpassung an den Klimawandel |
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Physische Klimarisiken |
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Physische Risiken können das Geschäft der voestalpine auf verschiedene Weise beeinträchtigen. Wesentliche akute physische Risiken sind beispielsweise Starkregen, Überschwemmungen und Erdrutsche. Chronische physische Risiken bestehen z. B. durch wesentliche klimabedingte Schwankungen des Wasserpegels in Flüssen, was die Schifffahrt (z. B. auf der Donau) beeinträchtigen und zu Unterbrechungen der Lieferkette führen kann. |
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Energie |
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Transitorisches Risiko: Engpässe in der Energieversorgung und höhere Kosten für die Energiebeschaffung |
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Das transitorische Risiko für die voestalpine umfasst mögliche Versorgungsengpässe an großen Produktionsstandorten (insbesondere Linz und Donawitz) sowie steigende Energiebeschaffungskosten (erneuerbare und nicht erneuerbare Quellen) vor dem Hintergrund der europäischen Energiewende. Das wird vor allem auch durch volatile Energiemärkte und potenzielle Knappheiten getrieben. |
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Strategie
E1‑1 – Übergangsplan für den Klimaschutz
Die voestalpine verfolgt eine umfassende Reduktion der Treibhausgasemissionen entlang der gesamten Wertschöpfungskette und hat sich im Rahmen der Science Based Targets initiative (SBTi) verpflichtet, ihre Emissionen entsprechend dem wissenschaftlich fundierten 2-Grad-Reduktionspfad zu senken. Bis zum Kalenderjahr 2029 sollen die Scope-1- und Scope-2-Emissionen um 30 % und Scope-3-Emissionen um 25 % gesenkt werden. Die gesetzten Vorgaben wurden von der SBTi geprüft und validiert und stehen im Einklang mit der Begrenzung der Erderwärmung gemäß dem Übereinkommen von Paris.
Im Zuge der ESRS-konformen Berichterstattung wurde die Erstellung der Treibhausgasbilanz von Kalender- auf Geschäftsjahresbasis umgestellt. Entsprechend erfolgt auch die Darstellung der Emissionsreduktionsziele im Klimaübergangsplan auf Geschäftsjahresbasis. Die durch die Science Based Targets initiative (SBTi) validierten Ziele bis 2029 beziehen sich hingegen weiterhin auf das Kalenderjahr.
Der langfristige Klimaübergangsplan der voestalpine wird in drei Umsetzungsphasen unterteilt: Phase 1 (bis Geschäftsjahr 2029/30), Phase 2 (bis Geschäftsjahr 2035/36) und Phase 3 (bis Geschäftsjahr 2049/50).
Dieser beinhaltet eine langfristige 1,5-°C-Zielsetzung bis 2050 zur Begrenzung der Erderwärmung, die validierten Ziele in Phase 1 bis zum Geschäftsjahr 2029/30 folgen einem „well below 2 °C“-Reduktionspfad. Nicht SBTi-validiert verfolgt die voestalpine darüber hinaus in Phase 2 das mittelfristige Ziel, ihre Scope-1- und Scope-2-Emissionen bis zum Geschäftsjahr 2035/36 um 50 % zu reduzieren und langfristig in Phase 3 bis spätestens zum Geschäftsjahr 2049/50 Netto-Null-Emissionen (Net-Zero) zu erreichen.
Zur Erreichung dieser strategischen Ausrichtung und für die Umsetzung dieses Klimaübergangsplans setzt die voestalpine auf verschiedene Dekarbonisierungshebel, die die gesamte Wertschöpfungskette abdecken und eine Transformation zu einer emissionsärmeren Stahlproduktion ermöglichen.
Die Dekarbonisierungshebel sind in Phase 1 bereits klar definiert. Dazu zählen die industrielle Elektrifizierung mit dem Ersatz kohlebasierter Hochöfen durch Elektrolichtbogenöfen (EAF) als wesentlichste Maßnahme, die Nutzung erneuerbarer Energien zur Reduktion des CO2-Ausstoßes, der Rohstoffeinsatz in den Prozessen zur Eisen- und Stahlerzeugung sowie die Steigerung der Energieeffizienz in Produktionsprozessen und der Infrastruktur. Darüber hinaus wird die Lieferkette aktiv in den Dekarbonisierungsprozess einbezogen, unter anderem durch den verstärkten Einsatz von CO2-reduzierten Vormaterialien und die Optimierung des Rohstoffeinsatzes. Informationen dazu finden sich in Kapitel E1‑3.
Die Phasen 2 und 3 werden noch weiter konkretisiert, zielen aber auf eine tiefgreifende Transformation von Prozessen sowie auf die vollständige Dekarbonisierung und Kompensation verbleibender Emissionen ab.
Die Transformation der Produktionsprozesse in der Phase 1 des Klimaübergangsplans ermöglicht die Produktion von bis zu 2,5 Mio. Tonnen emissionsreduziertem Stahl, die ihrerseits eine nachhaltige Weiterentwicklung und Anpassung der Geschäftsmodelle an regulatorische Anforderungen und steigende Marktanforderungen an klimafreundliche Produkte ermöglichen. Die Produktionskapazitäten für emissionsreduzierten Stahl werden in den Phasen 2 und 3 sukzessive weiter erhöht.
Die erste Phase des Plans und die erforderlichen finanziellen Mittel (1,5 Mrd. EUR Investitionsbudget) zur Umsetzung sind von Vorstand und Aufsichtsrat genehmigt.
Die finanziellen Mittel zur Umsetzung von Phase 1 dieser Transformation sind in der Mittelfristplanung berücksichtigt. Die voestalpine investiert in den nächsten Jahren gezielt in emissionsarme Technologien und energieeffiziente Anlagen. Zudem erfolgt eine regelmäßige Quantifizierung der benötigten Investitionen, um die Transformation wirtschaftlich nachhaltig zu gestalten. Alle detaillierten Angaben zu CapEx-Plänen und Leistungsindikatoren finden sich in E1‑3 und im Kapitel Angaben nach der EU-Taxonomie-Verordnung wieder.
Im Zuge dieser Überprüfung werden Emissionsdaten jährlich erfasst, extern verifiziert und mit den definierten Zielvorgaben abgeglichen. Gleichzeitig fließen technologische Entwicklungen, regulatorische Änderungen und Marktbedingungen in die Bewertung ein, um den Übergangsplan bei Bedarf anzupassen und weiterzuentwickeln.
Die Nachhaltigkeitsstrategie ist integraler Bestandteil der Konzernstrategie und verbindet wirtschaftliche, soziale sowie ökologische Aspekte und Ziele. Zur Erreichung dieser strategischen Ausrichtung setzt die voestalpine auf zentrale Dekarbonisierungshebel, die eine Transformation hin zu einer emissionsärmeren Stahlproduktion ermöglichen.
Übergangsplan für den Klimaschutz
Investitionen und Finanzmittel für Klimaschutz und Anpassung an den Klimawandel
Die voestalpine hat zur Aktivierung der Dekarbonisierungshebel im Rahmen ihrer Nachhaltigkeitsstrategie zur Dekarbonisierung und der EU-Taxonomie im Geschäftsjahr 2023/24 einen CapEx-Plan mit einer Laufzeit von fünf Jahren initiiert. Rund 1,5 Mrd. EUR wurden für die Elektrolichtbogenöfen in Linz und Donawitz im Zuge der Phase 1 des Klimaschutzprogramms greentec steel vom Aufsichtsrat bereits genehmigt, was einen zentralen Bestandteil des Klimaübergangsplans des Unternehmens bildet. Davon wurden bereits rund 0,9 Mrd. EUR bis zum Ende des Geschäftsjahres 2025/26 (bis 2024/25: rund 0,5 Mrd. EUR) investiert. Darüber hinaus werden weitere Investitionen für den weiteren Ersatz der fossilen Roheisenkapazitäten und CCUS-Technologien (Phase 2) in den finanziellen Planungen zur Überprüfung der Werthaltigkeit langfristiger Vermögenswerte in den betroffenen Produktionseinheiten der Steel und Metal Engineering Division berücksichtigt (siehe weiterführend dazu Konzernabschluss, Punkt B.2. Wesentliche Ermessensentscheidungen und Schätzungen, Punkt B.3. Wesentliche Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden).
Im Fokus dieses Plans stehen Dekarbonisierungshebel für alle Phasen, die maßgeblich zur Transformation hin zu einer klimafreundlicheren Produktion beitragen. Die Dekarbonisierungshebel zur Erreichung der Ziele für Scope 1 bis 3 in Phase 1 sind zum gegenwärtigen Zeitpunkt klar definiert und quantifiziert. Aktuell verlaufen alle damit verbundenen Schritte planmäßig und ohne Verzögerungen. Die Investitionen sind eng mit den Anforderungen gemäß Angabepflicht E1‑3 verknüpft und unterstützen sowohl die Erreichung der langfristigen Klimaziele als auch die Sicherung der Wettbewerbsfähigkeit der voestalpine im globalen Markt. Die Dekarbonisierungshebel für die Scope-1-bis-3-Emissionen in den Phasen 2 und 3 werden in einem kontinuierlichen Entwicklungsprozess konkretisiert und definiert.
Das Unternehmen hat erhebliche Investitionen und Finanzmittel bereitgestellt, um seinen Übergangsplan zur Dekarbonisierung erfolgreich umzusetzen. Darüber hinaus hat die voestalpine Förderzusagen in Höhe von rund 90 Mio. EUR für die Investition in die Elektrolichtbogenofentechnologie und weitere Forschungsaktivitäten erhalten. Diese Mittel stammen aus dem Programm „Transformation der Industrie“ der österreichischen Bundesregierung und unterstützen die Umsetzung zentraler Dekarbonisierungshebel.
Zur Messung des Fortschritts der Maßnahmen innerhalb der Dekarbonisierungshebel wird der taxonomiekonforme CapEx als zentraler Leistungsindikator herangezogen. Im aktuellen Geschäftsjahr wurden insgesamt 381,8 Mio. EUR CapEx als taxonomiekonform ausgewiesen (siehe auch Kapitel Angaben nach der EU-Taxonomie-Verordnung), wobei 303,3 Mio. EUR auf die Wirtschaftstätigkeit 3.9. Herstellung von Eisen und Stahl entfallen, wovon wiederum 292,7 Mio. EUR Investitionen in Zusammenhang mit greentec steel darstellen. Im Berichtsjahr wurden keine signifikanten CapEx-Beträge im Zusammenhang mit Wirtschaftstätigkeiten in den Bereichen Kohle, Öl und Gas investiert.
Bereits im Jahr 2024 hat die voestalpine mit der Veröffentlichung des Rahmenwerks für grüne Finanzierungen (Green Financing Framework) die Grundlage für die Emission grüner Anleihen und anderer grüner Finanzierungsinstrumente geschaffen. Die voestalpine veröffentlichte als erstes europäisches Stahlunternehmen ihr Green Financing Framework. Am 3. Oktober 2024 hat die voestalpine AG eine fix verzinste grüne Anleihe in der Höhe von 500,0 Mio. EUR begeben. Die Erlöse aus dieser Emission werden zu 100 % zur Refinanzierung bzw. Finanzierung nachhaltiger voestalpine-Projekte, wie etwa greentec steel, verwendet.
Die gebundenen Treibhausgasemissionen der voestalpine resultieren im Wesentlichen aus dem Weiterbetrieb bestehender Anlagen, unter anderem hochofenbasierter Stahlproduktion. Die Betrachtung der gebundenen THG-Emissionen wurde im Zuge der Treibhausgasbilanz evaluiert. Diese Anlagen sind in die bestehenden Produktionsprozesse integriert und stellen wichtige Vermögenswerte dar. Eine Abkehr von dieser Technologie ist daher technisch und wirtschaftlich herausfordernd, wird aber im Klimaübergangsplan der voestalpine langfristig berücksichtigt. Im Rahmen von greentec steel ersetzt die voestalpine daher in Phase 1 bis 2029/30 zunächst zwei Hochöfen durch Elektrolichtbogenöfen (EAF), was zu einer Reduktion der gebundenen Treibhausgasemissionen führt. In Phase 2 plant die voestalpine einen Ersatz weiterer hochofenbasierter Produktionskapazitäten an den rohstahlproduzierenden Standorten und der damit verbundenen gebundenen Treibhausgasemissionen. Die Transformation der Produktionsanlagen in Phase 2 ist ein Übergangs- und Annäherungsschritt an einen 1,5-°C- Reduktionspfad. Am Standort Donawitz können durch die vollständige Transformation der hochofenbasierten Produktion in dieser Phase die gebundenen Treibhausgasemissionen auf ein Minimum reduziert werden. Net-Zero-Emissionen sollen mit der Transformation der verbleibenden Produktionskapazität der voestalpine in Phase 3 erreicht werden.
Damit einhergehende Übergangsrisiken wurden von der voestalpine analysiert, siehe ESRS 2 IRO‑1. Die verbleibenden gebundenen THG-Emissionen, nach Umsetzung der vorher genannten Maßnahmen, wurden somit im Klimaübergangsplan berücksichtigt und gefährden nicht die Erreichung der gesetzten Emissionsreduktionsziele.
Über die Analyse treibhausgasbezogener Aspekte in Vermögenswerten und Produkten hinaus ist auch die Einhaltung regulatorischer Kriterien im Zusammenhang mit klimabezogenen Referenzwerten zu bewerten, wobei die voestalpine unter die Paris-abgestimmten EU-Referenzwerte fällt. Diese Angabe erfolgt im Einklang mit den Anforderungen der Durchführungsverordnung (EU) 2022/2453 der Kommission und der Delegierten Verordnung (EU) 2020/1818 über klimabezogene Referenzwerte.
Management der Auswirkungen, Risiken und Chancen
E1‑2 – Konzepte im Zusammenhang mit dem Klimaschutz und der Anpassung an den Klimawandel
Im Rahmen ihrer Nachhaltigkeitsstrategie beschäftigt sich die voestalpine schwerpunktmäßig mit der Reduktion von Treibhausgasemissionen (THG-Emissionen). Dabei stehen spezifische Auswirkungen, Risiken und Chancen im Fokus, um sowohl den Klimaschutz als auch eine effiziente und nachhaltige Energienutzung zu berücksichtigen. Zu den zentralen Konzepten gehören:
- der Klimaübergangsplan zur Dekarbonisierung
- die Environmental Policy
Die Konzepte Klimaübergangsplan und Environmental Policy sind eng mit der Nachhaltigkeitsstrategie der voestalpine verknüpft und unterstützen die langfristige Wettbewerbsfähigkeit des Unternehmens. Die Umsetzung des greentec steel-Programms – die stufenweise Transformation der Prozesse zur Rohstahlherstellung – im Rahmen des Klimaübergangsplans ermöglicht eine nachhaltige Weiterentwicklung des Kerngeschäfts, indem emissionsarme Technologien schrittweise eingeführt und bestehende Prozesse optimiert werden. Dies stellt sicher, dass die Stahlproduktion sowohl den regulatorischen Anforderungen als auch den steigenden Marktanforderungen an klimafreundliche Produkte entspricht. Informationen dazu finden sich im Kapitel E1‑1.
Der Klimaübergangsplan gilt für den eigenen Betrieb (konzernweit – Produktions- und Vertriebsstandorte weltweit) sowie für ausgewählte Bereiche der vor- und nachgelagerten Wertschöpfungskette, wie beispielsweise eingekaufte Energie und erworbene Waren und Dienstleistungen (Rohstoffe). Das Konzept Environmental Policy für den voestalpine-Konzern ist ein übergeordnetes Rahmenwerk im Umweltbereich, das Grundsätze und Leitlinien definiert, unter anderem zu Klimaschutz und Energie. Es unterstützt die Gesellschaften in der Umsetzung der Aktivitäten zur Dekarbonisierung der eigenen Prozesse und der Wertschöpfungskette.
Das Konzept Klimaübergangsplan unterstützt ebenso die verstärkte Integration erneuerbarer Energien und damit eine Verringerung der Treibhausgasemissionen.
Die Datengrundlage für den Klimaübergangsplan wird jährlich geprüft, gegebenenfalls aktualisiert und der Fortschritt der Zielerreichung evaluiert. Umwelt- und Energiemanagementsysteme werden in regelmäßigen Abständen auditiert und zertifiziert.
Adressiertes IRO |
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Konzept |
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Umfang des Konzepts |
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Verantwortlichkeit & Monitoring |
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Sonstige Anmerkungen |
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Ausstoß von THG-Emissionen (Scope 1 bis 3) |
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Klimaübergangsplan zur Dekarbonisierung |
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Eigener Betrieb und (teilweise) vor- und nachgelagerte Wertschöpfungskette |
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Vorstand und Aufsichtsrat der voestalpine AG |
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Ausstoß von THG-Emissionen (Scope 1 bis 3) |
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Environmental Policy |
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Eigener Betrieb und vor- und nachgelagerte Wertschöpfungskette |
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Vorstand und Aufsichtsrat der voestalpine AG |
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E1‑3 – Maßnahmen und Mittel im Zusammenhang mit den Klimakonzepten
Im Rahmen des Klimaübergangsplans hat die voestalpine ein umfassendes Maßnahmenpaket zur Reduktion der Treibhausgasemissionen in Scope 1, 2 und 3 sowie zur Senkung des Energiebedarfs entwickelt. Die Dekarbonisierungshebel finden konzernweit Anwendung. Im Fokus steht dabei das ambitionierte Transformationsprogramm greentec steel, das als zentrale und derzeit wichtigste Maßnahme zur Dekarbonisierung des Unternehmens gilt.
Bis zum Berichtszeitraum wurden bereits Maßnahmen in den Dekarbonisierungshebeln umgesetzt. Weitere wesentliche Maßnahmen, wie beispielsweise die Errichtung und der Bau der Elektrolichtbogenöfen in Linz und Donawitz, verlaufen planmäßig und befinden sich in Umsetzung.
Dekarbonisierungshebel
Phase 1: Dekarbonisierungshebel Scope 1 & 2
Ein wesentlicher Hebel in Scope 1 und 2 ist die industrielle Elektrifizierung, die durch greentec steel maßgeblich vorangetrieben wird. Im ersten Schritt werden ein grünstrombetriebener Elektrolichtbogenofen (Electric Arc Furnace; EAF) am Standort Linz und eine grünstrombetriebene EAF-Anlage am Standort Donawitz errichtet, das bedeutet: weg von kohlenstoffbasierten Prozessen, hin zu einer elektrifizierten, emissionsärmeren Produktionsweise. Damit geht auch eine grundlegende Umstellung des Rohstoffeinsatzes in der Rohstahlerzeugung einher. Je nach Qualitätsanforderungen kommt dabei ein Mix der Einsatzstoffe aus Schrott, flüssigem Roheisen und HBI (Hot Briquetted Iron) zum Einsatz. Das benötigte HBI bezieht die voestalpine primär über die Direktreduktionsanlage in Texas, USA, die sich seit 2022 mehrheitlich im Besitz eines globalen Stahlproduzenten befindet, 20 % gehören der voestalpine mit entsprechend langfristig gesicherten Abnahmeverträgen. Ergänzend ist die schrittweise Umstellung ausgewählter Produktionsprozesse von fossilen auf elektrische Energiequellen vorgesehen, um insbesondere den Erdgaseinsatz weiter zu reduzieren.
Diese Maßnahmen sind zum gegenwärtigen Zeitpunkt in Umsetzung, die Inbetriebnahme der EAFs ist ab 2027 geplant. Die Phase 1 des greentec steel-Programms stellt somit einen zentralen Baustein des CapEx-Plans mit signifikanten Investitionsausgaben von rund 1,5 Mrd. EUR dar, wovon im Geschäftsjahr 2025/26 292,7 Mio. EUR als taxonomiekonform in diesem Zusammenhang ausgewiesen werden (siehe auch die Angaben dazu unter E1‑1). Die finanziellen Mittel zur Umsetzung der Maßnahmen im Rahmen des greentec steel-Programms aus Phase 1 wurden bereits im März 2023 vom Aufsichtsrat genehmigt.
Von den 1,5 Mrd. EUR wurden bereits 0,9 Mrd. EUR bis zum Ende des Geschäftsjahres 2025/26 investiert (davon 0,4 Mrd. EUR im Geschäftsjahr 2025/26). Die im Geschäftsjahr für die Umsetzung der Maßnahmen getätigten Investitionen in Höhe von 0,4 Mrd. EUR sind im Konzernabschluss in den Zugängen zu den Sachanlagen bzw. immateriellen Vermögenswerten enthalten (siehe weiterführend dazu Konzernabschluss, Punkt D.9. Sachanlagen, und D.10. Firmenwerte und andere immaterielle Vermögenswerte).
Im Rahmen des Hebels erneuerbare Energien wurden gezielte Maßnahmen zur verstärkten Nutzung emissionsarmer Energiequellen definiert. Dazu zählen insbesondere der Zukauf von grünem Strom sowie der Einsatz von Biomethan. Dieser Hebel zur Reduktion der Treibhausgasemissionen leistet einen unterstützenden Beitrag zur Erreichung der Klimaziele der voestalpine zunächst bis zum Geschäftsjahr 2029/30.
Die Steigerung der Energieeffizienz umfasst gezielte Maßnahmen wie die Optimierung von Produktionsprozessen und die Verbesserung der Energieperformance von Fertigungsanlagen und Gebäuden durch moderne Technologien. Ein weiterer wichtiger Aspekt ist die Optimierung von Brennersystemen sowie die effiziente Nutzung überschüssiger Energie durch Energieauskoppelung für weitere Anwendungen, etwa zur Wärmeversorgung angrenzender Betriebseinheiten oder zur Einspeisung in externe Netze. Finanzierung und Umsetzung erfolgen im Rahmen der Investitionsprogramme sowie von kontinuierlichen Verbesserungsprozessen.
Der Hebel Rohstoffeinsatz Prozesse in Scope 1 & 2 berücksichtigt, dass sich durch die Transformation der Technologie und Produktionsprozesse und die damit verbundene Anpassung der Prozessführung im integrierten Anlagenverbund Änderungen und Optimierungspotenziale in der eingesetzten Rohstoffstruktur ergeben, die zur Reduktion der Treibhausgasemissionen beitragen.
Phase 1: Dekarbonisierungshebel Scope 3
Zur Reduktion der indirekten Treibhausgasemissionen entlang Scope 3 bis zum Geschäftsjahr 2029/30 konzentriert sich die voestalpine auf gezielte Maßnahmen innerhalb ihrer Wertschöpfungskette. Ein zentraler Dekarbonisierungshebel ist dabei das Supplier Engagement, eine Dekarbonisierung wesentlicher bestehender Rohstoffe. Die Grundlagen bilden die Nutzung valider Daten, z. B. Product Carbon Footprints (PCFs) für wesentliche Rohstoffe und entsprechende Dekarbonisierungsvorhaben und ‑maßnahmen in der Wertschöpfungskette sowie eine enge Zusammenarbeit mit Lieferant:innen zur Emissionsminderung (Lieferant:innen-Entwicklung). Darüber hinaus wird die nachhaltige Transformation durch die schrittweise Substitution von Primär- durch Sekundärrohstoffe (z. B. Schrott und andere Sekundärrohstoffe) unterstützt – insbesondere im Hinblick auf die Wechselwirkung mit der zukünftigen Produktion mit Elektrolichtbogenöfen (EAFs).
Eine zentrale Maßnahme zur Reduktion von Treibhausgasemissionen in Scope 3 ist der geplante Einsatz von dekarbonisiertem Vormaterial, neuen emissionsarmen Rohstoffen und Materialien, beispielsweise in den Weiterverarbeitungsprozessen der voestalpine. Dieser Ansatz unterstützt maßgeblich die Klimaziele der voestalpine bis zum Geschäftsjahr 2029/30, da durch die verstärkte Verwendung emissionsarmer Vorprodukte der CO2-Fußabdruck entlang der vor- und nachgelagerten Wertschöpfungskette gesenkt werden kann.
Phase 2 und 3: Dekarbonisierungshebel Scope 1 & 2
Ein wesentlicher Hebel in der Phase 2 ist das Vorantreiben der industriellen Elektrifizierung durch die Weiterführung der Transformation der Prozesse zur Stahlerzeugung, beispielsweise eine Erweiterung der Produktionskapazitäten über die Elektrostahlroute. Die Maßnahmen für diesen Hebel befinden sich in Entwicklung und Konkretisierung. Die Anwendung von CO2-Abscheidtechnologien (CCUS) zielt darauf ab, prozessbedingte Emissionen weiter zu reduzieren. Dadurch sollen die Dekarbonisierung und der schrittweise Umstieg verbleibender Energiemengen auf erneuerbare Energieträger bis zum Geschäftsjahr 2035/36 vorangetrieben werden. Die voestalpine arbeitet an der Weiterentwicklung dieser Technologien und Anwendung in industriellem Maßstab, dem Aufbau von technischen Pilotanlagen und der Umsetzung neuester Erkenntnisse aus Forschung und Entwicklung.
Phase 3 markiert den letzten Schritt auf dem Weg zu Net-Zero-Emissionen bis zum Geschäftsjahr 2049/50. Die voestalpine verfolgt in dieser Langfristbetrachtung einen technologieoffenen Ansatz, der verschiedene Lösungswege und Technologieoptionen in Betracht zieht und zusätzlich auch Raum für die Umsetzung zukünftiger Entwicklungen in Technologie und Wissenschaft zur Erreichung von Net-Zero-Emissionen zulässt. Größtmögliche Flexibilität und wirtschaftliche Realisierbarkeit spielen dabei eine wichtige Rolle.
Der Fokus liegt auf dem Ersatz der verbleibenden fossilen Roheisenkapazitäten unter Einsatz von fossilfreien Energieträgern wie etwa Wasserstoff und erneuerbarer Energie sowie auf der weiterführenden Anwendung von CO2-Abscheidtechnologien (CCUS). In diesem Zusammenhang wurden im Geschäftsjahr 2025/26 zukünftige Technologieszenarien und die damit verbundenen Energiebedarfe für relevante Energieträger erstellt.
Massnahmen für physische Klimarisiken
Ergänzend zu den im Klimaübergangsplan vorgesehenen Maßnahmen befinden sich derzeit Maßnahmen für physische Klimarisiken in Umsetzung. Ein konkretes Beispiel ist der Bau eines Hochwasserschutzes am Unteren Tollinggraben in der Nähe des Standorts Donawitz, Österreich. Zudem werden Aktivitäten vorgenommen, um den Auswirkungen chronischer Pegelschwankungen von Flüssen entgegenzuwirken, wie Diversifizierung der Lieferwege und Logistikanpassung bei Niedrigwasser.
Weitere Aktivitäten im Umgang mit dem transitorischen Risiko: Kosten aufgrund CO2e-Bepreisung
Die voestalpine begegnet diesem Risiko durch gezielte Investitionen im Rahmen einer schrittweisen Transformation der Produktionsprozesse. Ergänzend setzt der Konzern auf verstärkte Differenzierung in Produktqualität, Flexibilität und Service. Darüber hinaus trägt eine zunehmende Internationalisierung der voestalpine in renditestarken Weiterverarbeitungsbereichen nach dem „local for local“-Prinzip zur Sicherung der Wettbewerbsfähigkeit bei.
Adressiertes IRO |
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Maßnahme |
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Zeithorizont |
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Umfang der Maßnahme |
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Erhebliche Ausgaben (falls relevant) / sonstige Anmerkungen |
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Ausstoß von THG-Emissionen (Scope 1 bis 3) |
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Stufenweise Umsetzung der Transformation |
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Umsetzung bis GJ 2029/30, Inbetriebnahme EAFs in Linz und Donawitz 2027 |
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Eigener Betrieb und (teilweise) vor- und nachgelagerte Wertschöpfungskette |
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CapEx greentec steel Phase 1: 1,5 Mrd. EUR |
Transitorisches Risiko: Lieferengpässe bzw. höhere Kosten für wichtige Materialien und Rohstoffe |
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Maßnahmen für transitorische Risiken durch Engpassressourcen im Rahmen der Dekarbonisierung |
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Laufende Umsetzung |
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Eigener Betrieb |
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Physische Klimarisiken |
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Maßnahmen für physische Risiken |
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Projektabhängig |
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Eigener Betrieb |
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CapEx gem. Investitionsprogramm |
Kennzahlen und Ziele
E1‑4 – Ziele im Zusammenhang mit dem Klimaschutz und der Anpassung an den Klimawandel
Seit 2022 ist die voestalpine Teil der Science Based Targets initiative (SBTi) und verpflichtet sich zu ambitionierten Zielen zur Reduktion der Treibhausgasemissionen. Die festgelegten THG-Emissionsreduktionsziele sind Bruttoziele und schließen weder die Entnahme von Treibhausgasen noch CO2-Zertifikate oder vermiedene Emissionen ein. Konkret hat sich die voestalpine das kurzfristige („near-term“) Ziel gesetzt, ihre Treibhausgasemissionen entlang Scope 1, 2 und 3 zu reduzieren und langfristig bis spätestens zum Geschäftsjahr 2049/50 Netto-Null-Emissionen (Net-Zero) zu erreichen.
Um dieses Ziel zu erreichen, verfolgt die voestalpine zunächst in Phase 1 einen wissenschaftlich-fundierten 2-°C-Reduktionspfad („well below 2 °C“) gemäß der SBTi, der im Einklang mit dem Pariser Klimaabkommen steht und die globalen Bemühungen zur Begrenzung der Erderwärmung unterstützt. Der vorliegende Übergangsplan beinhaltet eine langfristige 1,5-°C-Zielsetzung bis zum Geschäftsjahr 2049/50 zur Begrenzung der Erderwärmung (siehe Kapitel E1‑1). Die Treibhausgasreduktion soll sukzessive in den Phasen 2 und 3 in Richtung eines 1,5-°C-Reduktionspfades weiterentwickelt und überführt werden.
Die Validierung der Reduktionsziele erfolgte im Jahr 2023 auf Grundlage des allgemeinen, nicht sektorspezifischen SBTi-Reduktionspfades („Absolute Contraction Approach“). Die durch die Science Based Targets initiative (SBTi) validierten Ziele bis 2029 beziehen sich auf das Kalenderjahr. Im Zuge der ESRS-konformen Berichterstattung wurde die Erstellung der Treibhausgasbilanz von Kalender- auf Geschäftsjahresbasis umgestellt. Entsprechend erfolgt auch die Darstellung der Emissionsreduktionsziele auf Geschäftsjahresbasis. Ein sektorspezifischer Dekarbonisierungspfad wurde bislang nicht herangezogen, da dieser für die Stahlindustrie zum Zeitpunkt der Zielsetzung noch nicht verfügbar war. Die SBTi stützt sich bei der Validierung und Entwicklung von Emissionsreduktionszielen auf etablierte Klima- und Politikszenarien von IAMC, IPCC und IEA im Einklang mit dem Pariser Abkommen. Bei der Festlegung der Ziele wurden Klimarisiken berücksichtigt.
Konkret verpflichtet sich das Unternehmen im Rahmen der SBTi bis zum Kalenderjahr 2029 zu einer Reduktion der Scope-1- und Scope-2-Emissionen um 30 % sowie der Scope-3-Emissionen um 25 %. Die abgedeckten THG-Emissionen und die jeweiligen Anteile der Scopes 1 bis 3 werden unter E1‑6 erläutert. Nicht SBTi-validiert verfolgt die voestalpine darüber hinaus das mittelfristige Ziel, ihre Scope-1- und Scope-2-Emissionen bis zum Geschäftsjahr 2035/36 um 50 % zu reduzieren und langfristig bis spätestens zum Geschäftsjahr 2049/50 Netto-Null-Emissionen (Net-Zero) zu erreichen. Die Systemgrenzen für die Ziele entsprechen jenen, die im Rahmen der Treibhausgasbilanzierung unter E1‑6 angewendet werden.
Die zur Berechnung der Zielvorgabe einbezogenen Scope-2-THG-Emissionen wurden nach der marktbezogenen Methode berechnet.
Durch die Validierung des Reduktionsziels bis 2029 durch die SBTi wurde sichergestellt, dass die Zielsetzungen mit den Begrenzungen des Treibhausgasinventars des Unternehmens kohärent sind. Die Ziele wurden anschließend offengelegt, unter anderem auch im Rahmen des Carbon Disclosure Project (CDP).
Als Basisjahr für die Zielverfolgung wurde das Kalenderjahr 2019 festgelegt. Basierend auf den Vorgaben des Greenhouse Gas Protocols (GHG-Protocol) und der SBTi hat die voestalpine ein standardisiertes Verfahren zur Überprüfung und gegebenenfalls Anpassung der Treibhausgasbilanz für das Referenzjahr entwickelt.
Anhand fünf definierter Kategorien und Schwellenwerte wurde geprüft, ob eine Reskalierung der ursprünglichen Berechnungen erforderlich ist – beispielsweise aufgrund struktureller Änderungen im Konzern, methodischer Weiterentwicklungen oder neuer wissenschaftlicher Erkenntnisse. Im Geschäftsjahr 2024/25 wurde eine Reskalierung durchgeführt und die Treibhausgasbilanz für 2019 neu berechnet. Die voestalpine hat die Gültigkeit der Validierung bestehender Zielsetzungen bis Kalenderjahr 2029 mit SBTi geprüft. Im Geschäftsjahr 2025/26 ist keine Reskalierung der Treibhausgasbilanz für das Referenzjahr erforderlich.
Die gesetzten THG-Emissionsreduktionsziele beziehen sich auf die oben genannten wesentlichen Auswirkungen, Chancen und Risiken, die mit der Vermeidung des Klimawandels, der Anpassung an den Klimawandel sowie der Minderung physischer Klimarisiken und Übergangsrisiken der voestalpine zusammenhängen. Die Ziele wurden mit den Divisionen und der Leitung des Nachhaltigkeitsmanagements der voestalpine vorangetrieben.
Die THG-Emissionsreduktionsziele sind im Klimaübergangsplan zur Dekarbonisierung der voestalpine integriert, welcher im Detail unter E1‑1 erläutert wird. Zum Erreichen der Ziele hat die voestalpine verschiedene Dekarbonisierungshebel definiert, die sowohl Scope-1- und Scope-2-Emissionen als auch Scope-3-Emissionen abdecken. Diese Hebel werden auch als Teil des Klimaübergangsplans unter E1‑1 beschrieben. Der quantitative Gesamtbeitrag zur Erreichung der THG-Emissionsreduktionsziele wird durch eine detaillierte Auflistung einzelner Maßnahmen unter E1‑3 beschrieben.
Die Zielsetzungen werden in einem kontinuierlichen und weitreichenden Dialog mit den verschiedenen internen und externen Stakeholder:innen der voestalpine entwickelt und spiegeln deren gegenwärtige Anforderungen wider.
Near-Term-Zielwerte |
|
2019 |
|
Geschäftsjahr |
|
|
|
|
|
Scope 1 & 2 |
|
13,9 |
|
9,7 |
Scope 3 |
|
11,0 |
|
8,2 |
Ziel: 2-°C-Reduktionspfad (Near-Term Science Based Targets)
Ziel: THG-Reduktion (Mid-Term Target)
Ziel: Net-Zero
E1‑5 – Energieverbrauch und Energiemix
Als energieintensives Unternehmen betrachtet die voestalpine eine nachhaltige Energiewirtschaft als essenziellen Bestandteil ihrer Unternehmensstrategie. Durch kontinuierliche Prozessoptimierungen wurden Effizienzsteigerungen erzielt.
Zukünftig wird dieser Fortschritt durch technologische Transformationen, insbesondere den Einsatz von Elektrolichtbogenöfen (EAF), weiter vorangetrieben. Eine zusätzliche Reduktion fossiler Energieträger soll einerseits durch die Erhöhung des Anteils erneuerbarer Energien, andererseits durch weitere Effizienzsteigerungen in allen Produktionsprozessen erzielt werden. Diese Initiativen tragen sowohl zum globalen Klimaschutz bei als auch zur langfristigen Sicherung der Wettbewerbsfähigkeit des Unternehmens.
Die Angaben zum konzernalen Gesamtenergieverbrauch aus jenen Prozessen in klimaintensiven Sektoren, die sich im Eigentum und unter Kontrolle des Unternehmens befinden, finden sich in der folgenden Tabelle. Dabei werden die Systemgrenzen wie unter E1‑6 angewendet.
|
|
2024/25 |
|
2025/26 |
|
|
|
|
|
Fossile Einsatzstoffe metallurgisch |
|
|
|
|
0) Verbrauch von Kohle und Kohleerzeugnissen für metallurgische Prozesse (MWh) |
|
26.672.394 |
|
28.181.886 |
|
|
|
|
|
Fossile Energie |
|
|
|
|
1) Brennstoffverbrauch aus Kohle- und Kohleerzeugnissen (MWh) |
|
170 |
|
199 |
2) Brennstoffverbrauch aus Rohöl und Erdölerzeugnissen (MWh) |
|
190.994 |
|
202.272 |
3) Brennstoffverbrauch aus Erdgas (MWh) |
|
6.127.776 |
|
6.007.526 |
4) Brennstoffverbrauch aus sonstigen fossilen Quellen (MWh) |
|
7.556 |
|
334 |
5) Verbrauch aus erworbener oder erhaltener Elektrizität, Wärme, Dampf und Kühlung und aus fossilen Quellen (MWh) |
|
942.276 |
|
799.250 |
6) Gesamtverbrauch fossiler Energie (MWh) |
|
7.268.772 |
|
7.009.581 |
Anteil fossiler Quellen am Gesamtenergieverbrauch (%) |
|
82 |
|
82 |
|
|
|
|
|
Nukleare Energie |
|
|
|
|
7) Verbrauch aus Kernkraftquellen (MWh) |
|
223.822 |
|
171.728 |
Anteil des Verbrauchs aus nuklearen Quellen am Gesamtenergieverbrauch (%) |
|
3 |
|
2 |
|
|
|
|
|
Erneuerbare Energieträger |
|
|
|
|
8) Brennstoffverbrauch für erneuerbare Quellen, einschließlich Biomasse (auch Industrie- und Siedlungsabfälle biologischen Ursprungs, Biogas, Wasserstoff aus erneuerbaren Quellen usw.) (MWh) |
|
67.306 |
|
77.839 |
9) Verbrauch aus erworbener oder erhaltener Elektrizität, Wärme, Dampf und Kühlung und aus erneuerbaren Quellen (MWh) |
|
1.149.954 |
|
1.118.933 |
10) Verbrauch selbst erzeugter erneuerbarer Energie, bei der es sich nicht um Brennstoffe handelt (MWh) |
|
143.069 |
|
167.841 |
11) Gesamtverbrauch erneuerbarer Energie (MWh) |
|
1.360.329 |
|
1.364.613 |
Anteil erneuerbarer Quellen am Gesamtenergieverbrauch (%) |
|
15 |
|
16 |
|
|
|
|
|
Gesamtenergieverbrauch (MWh) |
|
8.852.923 |
|
8.545.922 |
inklusive fossile Energie für metallurgische Prozesse (MWh) |
|
35.525.317 |
|
36.727.808 |
Der dargestellte Gesamtenergieverbrauch beinhaltet die fossile Energie für metallurgische Prozesse, wie beispielsweise Reduktionsmittel für den Hochofenprozess, sowie die Energie aus Brennstoffen.
Die voestalpine erzeugt in werkseigenen Kraftwerken aus Prozessgasen Strom, der im Produktionsprozess und in nachgelagerten Verarbeitungsschritten verwendet wird. Dadurch kann der Konzern einen großen Teil seines Strombedarfs aus Eigenerzeugung decken. Zusätzlich nutzt die voestalpine zum gegenwärtigen Zeitpunkt bereits erzeugte, erneuerbare Energie beispielsweise aus Wasserkraft und Photovoltaik. Die Erzeugung aus erneuerbaren Quellen beträgt 167.841 MWh (2024/25: 143.069 MWh), während die Erzeugung aus nicht erneuerbaren Quellen 1.392.586 MWh (2024/25: 1.469.741 MWh) beträgt.
Energieintensität auf Grundlage der Umsatzerlöse
Die voestalpine ist in mehreren klimaintensiven Sektoren tätig, die erheblich zum Energieverbrauch und zu den Treibhausgasemissionen beitragen. Dazu gehören gemäß Verordnung (EG) Nr. 1893/2006 (auch NACE-Verordnung) folgende Wirtschaftsbereiche:
- C – verarbeitendes Gewerbe
- G – Handel; Instandhaltung und Reparatur von Kraftfahrzeugen
- H – Verkehr und Lagerei sowie
- L – Grundstücks- und Wohnungswesen
Die Umsatzerlöse des Gesamtkonzerns wurden analysiert und den Umsätzen in klimaintensiven Sektoren gegenübergestellt, um die Energieintensität der klimaintensiven Aktivitäten zu bestimmen.
Energieintensität je Nettoeinnahme |
|
2024/25 |
|
2025/26 |
|
|
|
|
|
Gesamtenergieverbrauch aus Tätigkeiten in klimaintensiven Sektoren (MWh) |
|
8.852.923 |
|
8.545.922 |
Nettoeinnahme aus Tätigkeiten in klimaintensiven Sektoren (Mio. EUR) |
|
15.705,0 |
|
15.020,9 |
Gesamtenergieverbrauch aus Tätigkeiten in klimaintensiven Sektoren je Nettoeinnahme aus Tätigkeiten in klimaintensiven Sektoren (MWh/Mio. EUR) |
|
564 |
|
569 |
Mio. EUR |
|
2024/25 |
|
2025/26 |
|
|
|
|
|
Nettoeinnahmen aus Aktivitäten in klimaintensiven Sektoren, die zur Berechnung der Energieintensität herangezogen werden |
|
15.705,0 |
|
15.020,9 |
Nettoeinnahmen (sonstige) |
|
38,7 |
|
42,2 |
Gesamtnettoeinnahmen (Konzernabschluss) |
|
15.743,7 |
|
15.063,1 |
ESRS-Offenlegungsanforderung |
|
Paragraf |
|
Datenpunkt/ |
|
Grundlage für die Erstellung und Beschreibung der Annahmen und Methodik |
|
Informationen über Quellen für ein hohes Maß an Messunsicherheiten und Informationen zur Messung |
|
|
|
|
|
|
|
|
|
E1‑5 – Energieverbrauch und Energiemix |
|
37–38 |
|
Gesamtenergieverbrauch |
|
Aggregation der über die Konzerndatenerhebung erfassten Energieverbräuche aus den Konzerngesellschaften |
|
Quellen von Messunsicherheiten betreffen die Energieerfassungssysteme in den Konzerngesellschaften sowie die Hochrechnung von Quartalszahlen. |
E1‑5 – Energieverbrauch und Energiemix |
|
40 |
|
Energieintensität |
|
Berechnung der Energieintensität anhand des berichteten Gesamtenergieverbrauchs und des berichteten Nettoumsatzerlöses |
|
Keine weitere Unsicherheit |
E1‑6 – THG-Bruttoemissionen der Kategorien Scope 1, 2 und 3 sowie THG-Gesamtemissionen
Die voestalpine berechnet die unternehmensspezifische Treibhausgasbilanz nach den Vorgaben des Greenhouse Gas Protocol unter Verwendung von Primärdaten, Datenbanken (sphera LCAFE Content Version 2026.1) und Informationen aus der Wertschöpfungskette. Die Modellierung basiert auf anerkannten Methoden und wird konzernweit für Produktions- und Vertriebsstandorte weltweit angewandt. Für dieses Berichtsjahr wurde die Auswertemethodik „EF 3.1 Climate change total“ herangezogen.
Die Datenerhebung, THG-Modellierung und Ergebniserstellung unterliegen einer externen Verifizierung gemäß ISO 14064-3. Die Systemgrenzen der THG-Berichterstattung entsprechen den Konsolidierungsgrenzen der voestalpine (siehe Konzernabschluss) und umfassen in- und ausländische vollkonsolidierte Gesellschaften mit operativer Kontrolle, unter Berücksichtigung von Wesentlichkeitsgrenzen für Scope 1 und Scope 2 in der Treibhausgasbilanzierung. Im Zuge der Wesentlichkeitsbewertung wurden die bedeutendsten Scope-3-Kategorien identifiziert. Im Geschäftsjahr 2024/25 wurde eine Reskalierung des Basisjahrs für die THG-Reduktionsziele durchgeführt und die Treibhausgasbilanz für 2019 neu berechnet. Im Geschäftsjahr 2025/26 ist keine Reskalierung der Treibhausgasbilanz für das Referenzjahr erforderlich.
Die Treibhausgasemissionen der voestalpine wurden unter Berücksichtigung von Berichtszeiträumen erfasst, die von denen einiger Unternehmen in der Wertschöpfungskette abweichen können. Sofern relevante Ereignisse und Veränderungen, die die Emissionen beeinflussen, zwischen verschiedenen Berichtszeiträumen auftreten, werden diese berücksichtigt. Daraus sind keine signifikanten Abweichungen bzw. Veränderungen bekannt.
Die Treibhausgasbilanz der voestalpine AG wird in drei Bereiche – sogenannte Scopes – eingeteilt:
- Scope 1: Direkte Emissionen aus eigenen oder kontrollierten Quellen
- Scope 2: Indirekte Emissionen aus dem Verbrauch von eingekaufter Energie, sowohl markt- als auch standortbezogen
- Scope 3: Indirekte Emissionen entlang der vor- und nachgelagerten Wertschöpfungskette
Die Berechnung der Scope-3-THG-Emissionen basiert großteils auf Sekundärdaten, da Primärdaten von Lieferant:innen oder anderen Partner:innen in der Wertschöpfungskette noch nicht umfassend und in geforderter Qualität verfügbar sind. Die dargestellten Scopes beinhalten die Emissionen von CO2 und weiteren klimarelevanten Treibhausgasen gemäß Kyoto-Protokoll bzw. GHG-Protocol-Standard. Demgemäß werden die Scope-3-Emissionen von konsolidierten Unternehmen berücksichtigt, jene von nicht konsolidierten werden nicht berücksichtigt, und für weitere Unternehmen in der Wertschöpfungskette werden die indirekten Emissionen in Kategorie 1 „eingekaufte Waren“ berücksichtigt. Sämtliche Emissionsmengen werden in CO2-Äquivalenten (CO2e) ausgewiesen.
Bei der Erstellung der Treibhausgasbilanz der voestalpine werden Doppelzählungen von Emissionen in den Scopes 1 und 3 vermieden.
|
|
Rückblickend |
|
Zwischenziele und Zieljahre |
|||||||||||||
|
|
Basisjahr |
|
Vergleichsjahr |
|
Aktuelles GJ |
|
% N / N-1 |
|
Near-Term Target |
|
Long-Term Target |
|
Jährlich % des Ziels / Basisjahr |
|||
|
|
2019 |
|
2024/25 |
|
2025/26 |
|
|
|
2029/30 |
|
2049/50 |
|
||||
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|||
Scope-1-Treibhausgasemissionen |
|
|
|
|
|
|
|
|
|
9,7 |
|
Net-Zero-Emissionen |
|
3,0 |
|||
Scope-1-THG-Bruttoemissionen (Mio. t CO2e) |
|
12,8 |
|
12,1 |
|
12,6 |
|
104 |
|
|
|
||||||
Prozentsatz der Scope-1-Treibhausgasemissionen aus regulierten Emissionshandelssystemen (%) |
|
98 |
|
98 |
|
98 |
|
100 |
|
|
|
||||||
Scope-2-Treibhausgasemissionen |
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
||||||
Standortbezogene Scope-2-THG-Bruttoemissionen (Mio. t CO2e) |
|
0,5 |
|
0,611 |
|
0,51 |
|
84 |
|
|
|
||||||
Marktbezogene Scope-2-THG-Bruttoemissionen (Mio. t CO2e) |
|
1,1 |
|
0,781 |
|
0,55 |
|
71 |
|
|
|
||||||
Signifikante Scope-3-Treibhausgasemissionen |
|
|
|
|
|
|
|
|
|
8,2 |
|
|
2,5 |
||||
Gesamte indirekte (Scope 3) THG-Bruttoemissionen (Mio. t CO2e) |
|
11,0 |
|
9,91 |
|
9,8 |
|
99 |
|
|
|
||||||
3.1 Erworbene Waren und Dienstleistungen |
|
9,3 |
|
8,3 |
|
8,2 |
|
99 |
|
|
|
||||||
3.2 Investitionsgüter |
|
– |
|
0,111 |
|
0,06 |
|
55 |
|
|
|
||||||
3.3 Tätigkeiten im Zusammenhang mit Brennstoffen und Energie (nicht in Scope 1 oder Scope 2 enthalten) |
|
0,7 |
|
0,5 |
|
0,5 |
|
100 |
|
|
|
||||||
3.4 Vorgelagerter Transport und Vertrieb |
|
0,6 |
|
0,6 |
|
0,6 |
|
100 |
|
|
|
||||||
3.5 Abfallaufkommen in Betrieben |
|
0,03 |
|
0,03 |
|
0,03 |
|
100 |
|
|
|
||||||
3.6 Geschäftsreisen |
|
nicht relevant |
|
|
|
||||||||||||
3.7 Mitarbeiter:innen-Mobilität |
|
nicht relevant |
|
|
|
||||||||||||
3.8 Vorgelagerte Leasingobjekte |
|
nicht relevant |
|
|
|
||||||||||||
3.9 Nachgelagerter Transport |
|
0,4 |
|
0,4 |
|
0,4 |
|
100 |
|
|
|
||||||
3.10 Verarbeitung der verkauften Produkte |
|
nicht relevant |
|
|
|
||||||||||||
3.11 Nutzung der verkauften Produkte |
|
nicht relevant |
|
|
|
||||||||||||
3.12 End-of-Life-Behandlung der Produkte |
|
nicht relevant |
|
|
|
||||||||||||
3.13 Nachgelagerte Leasingobjekte |
|
nicht relevant |
|
|
|
||||||||||||
3.14 Franchises |
|
nicht relevant |
|
|
|
||||||||||||
3.15 Investments |
|
nicht relevant |
|
|
|
||||||||||||
THG-Emissionen insgesamt |
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|||
THG-Emissionen insgesamt (standortbezogen) (Mio. t CO2e) |
|
24,3 |
|
22,61 |
|
22,9 |
|
101 |
|
|
|
|
|
|
|||
THG-Emissionen insgesamt (marktbezogen) (Mio. t CO2e) |
|
24,9 |
|
22,81 |
|
23,0 |
|
101 |
|
17,9 |
|
Net-Zero |
|
|
|||
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|||
|
|||||||||||||||||
Scope-1-Emissionen
Die direkten Treibhausgasemissionen Scope 1 der voestalpine stammen aus den eigenen Gesellschaften und Standorten, wobei ein Großteil davon in Österreich an den Standorten Linz und Donawitz emittiert wird. 98 % (2024/25: 98 %) der gesamten Scope-1-Emissionen stammen aus Anlagen, die dem EU-Emissionshandelssystem ETS unterliegen.
In diesem Berichtszeitraum werden erstmals biogene CO2-Emissionen aus der Verbrennung von Biomethan und Biokohle von 0,017 Mio. t CO2e berichtet. Da diese Informationen im vorangegangenen Berichtszeitraum nicht vorlagen, kann keine Vergleichszahl oder Differenz dieser Kennzahl zum Vorjahr dargestellt werden.
Bei der Berechnung der Scope-1-Emissionen in der voestalpine werden keine CO2-Gutschriften oder Treibhausgaszertifikate einbezogen.
Scope-2-Emissionen
Die voestalpine wendet zur Berechnung der Scope-2-Treibhausgasemissionen zwei Methoden an:
- Standortbezogene Methode:
Beruht auf durchschnittlichen Emissionsfaktoren für die Energieerzeugung in bestimmten geografischen Regionen gemäß den GHG-Protocol-Leitlinien für Scope-2-Emissionen (Glossar, 2015). - Marktbezogene Methode:
Nutzt spezifische Emissionsfaktoren der Erzeuger:innen, von denen das Unternehmen elektrische Energie bezieht. Die Nachweisführung erfolgt über Herkunftsnachweise oder Zertifikate für erneuerbare Energien.
Der Anteil der marktbezogenen Scope-2-Treibhausgasemissionen, die durch vertragliche Instrumente gedeckt sind, beträgt 61 % (2024/25: 32 %). Diese Veränderung ergibt sich durch die Anpassung der Ausgangsbasis zum Vorjahr, bedingt durch die Änderung der Konzernstruktur. Dabei wurden vertragliche Instrumente von Energielieferant:innen berücksichtigt, die den Anforderungen des GHG-Protocol entsprechen, dazu zählen Herkunftsnachweise und ausgewiesene Strommixangaben.
Für die standortbezogenen Scope-2-Treibhausgasemissionen wurden Datenbanken herangezogen, die auf Durchschnittsdaten der Energieerzeugung auf nationaler und teilweise subnationaler Ebene basieren.
Direkte biogene THG-Emissionen, die durch Verbrennung von Biomasse entstehen, aber nicht in Scope 2 erfasst sind, werden gesondert in Scope 1 berichtet. Bei den angewandten Emissionsfaktoren für die Scope-2-Treibhausgasberechnung ist eine Aufschlüsselung des biogenen CO2-Anteils nicht möglich und deshalb nicht im Bericht enthalten.
Bei der Berechnung der Scope-2-Emissionen in der voestalpine werden keine CO2-Gutschriften oder Treibhausgaszertifikate einbezogen.
Scope-3-Emissionen
Die voestalpine führt in regelmäßigen Abständen eine Evaluierung aller Scope-3-Kategorien durch, um die relevanten indirekten THG-Emissionen in der Wertschöpfungskette zu ermitteln. Im Geschäftsjahr 2025/26 wurde diese Evaluierung durchgeführt. Kategorien, für die gemäß Greenhouse Gas Protocol keine Relevanz besteht, finden daher in der THG-Bilanz keine Berücksichtigung. Im Geschäftsjahr 2025/26 betraf dies folgende Kategorien:
- 3.6 Geschäftsreisen
- 3.7 Mitarbeiter:innen-Mobilität
- 3.8 Upstream-Leasingobjekte
- 3.10 Verarbeitung verkaufter Produkte
- 3.11 Nutzung verkaufter Produkte
- 3.12 End-of-Life verkaufter Produkte
- 3.13 Downstream-Leasingobjekte
- 3.14 Franchises
- 3.15 Investments
Supplier Engagement verbessert die Scope-3-Datenqualität
Im Rahmen des Supplier Engagements sollen wesentliche bestehende Rohstoffe dekarbonisiert werden. Die Grundlagen bilden validierte Daten und Dekarbonisierungsvorhaben und ‑maßnahmen. Daten in Form von Product Carbon Footprints (PCFs) sollen von Lieferant:innen erhoben und in die THG-Bilanz integriert werden. Aktuell basiert die Bilanzierung vorrangig auf Sekundärdaten aus Datenbanken, aus denen kein Berichtszeitraum hervorgeht. Der Anteil an Primärdaten ist noch gering (im Geschäftsjahr 2025/26 kleiner 1 %) und stammt bevorzugt aus Carbon-Footprints, beispielsweise aus verifizierten Environmental Product Declarations (EPDs). Die in Life Cycle Assessments (LCA) veröffentlichten und extern verifizierten Daten sind bis zu fünf Jahre gültig.
Im Berichtszeitraum wurde der voestalpine zur Berechnung der Treibhausgasemissionen entlang der Wertschöpfungskette keine Freisetzung von biogenen CO2-Emissionen, aus Verbrennung oder biologischem Abbau von Biomasse berichtet und zur Kenntnis gebracht.
Bei der Berechnung der Scope-3-Emissionen wurden der voestalpine keine CO2-Gutschriften oder Treibhausgaszertifikate berichtet und zur Kenntnis gebracht und diese damit nicht einbezogen.
In der folgenden Tabelle ist die THG-Intensität je Nettoeinnahme und Konnektivität der THG-Intensität dargestellt. Die Gesamtnettoeinnahmen entsprechen den Umsatzerlösen gemäß Konzernabschluss D.1. Umsatzerlöse.
|
|
2024/25 |
|
2025/26 |
|||
|
|
|
|
|
|||
THG-Gesamtemissionen (standortbezogen) je Nettoeinnahme (t CO2e/Mio. EUR) |
|
1.435,51 |
|
1.520,3 |
|||
THG-Gesamtemissionen (marktbezogen) je Nettoeinnahme (t CO2e/Mio. EUR) |
|
1.448,21 |
|
1.526,9 |
|||
Nettoeinnahmen, die zur Berechnung der Treibhausgasintensität herangezogen wurden: |
|
15.743,7 |
|
15.063,1 |
|||
|
|
|
|
|
|||
|
|||||||
ESRS-Offenlegungsanforderung |
|
Paragraf |
|
Datenpunkt/ |
|
Grundlage für die Erstellung und Beschreibung der Annahmen und Methodik |
|
Resultierender Genauigkeitsgrad |
|
Ggf. geplante Maßnahmen zur Verbesserung der Genauigkeit |
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
E1‑6 – THG-Bruttoemissionen der Kategorie Scope 1, 2 und 3 und THG-Gesamtemissionen |
|
44 |
|
THG-Bilanz |
|
THG-Bilanz wird anhand der über die Konzerndatenerhebung erfassten Verbrauchsmengen von Energie, Material und Rohstoffen sowie von Sekundärdaten (Emissionsfaktoren von Datenbanken und Energielieferant:innen) gemäß den nach GHG-Protocol definierten Kategorien ermittelt. |
|
Hoch (+/− 3 %) |
|
Weiterentwicklung und Erweiterung der Datenerhebung und ‑auswertung laufend |
E1‑6 – THG-Bruttoemissionen der Kategorie Scope 1, 2 und 3 und THG-Gesamtemissionen |
|
48a |
|
Scope-1-Emissionen |
|
Parameter wird über die Aggregation der Scope-1-Emissionen der Einzelgesellschaften gebildet, die über die Konzerndatenerhebung abgefragt werden. Sofern ein CO2-Monitoring gemäß ETS besteht, erfolgt der Ergebnisabgleich über die Monitoringnachweise, andernfalls über die Berechnung anhand des fossilen Brennstoffeinsatzes und unter Verwendung facheinschlägiger Emissionsfaktoren. |
|
Hoch (+/− 3 %) |
|
Weiterentwicklung und Erweiterung der Datenerhebung und ‑auswertung laufend |
E1‑6 – THG-Bruttoemissionen der Kategorie Scope 1, 2 und 3 und THG-Gesamtemissionen |
|
AR 43c |
|
Biogene CO2-Emissionen aus Verbrennung oder biologischem Abbau von Biomasse |
|
Energetischer Einsatz von Biomasse wird über die Konzerndatenerhebung erfasst, und über Emissionsfaktoren werden die CO2-Emissionen berechnet. |
|
Hoch (+/− 3 %) |
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Weiterentwicklung und Erweiterung der Datenerhebung und ‑auswertung laufend |
E1‑6 – THG-Bruttoemissionen der Kategorie Scope 1, 2 und 3 und THG-Gesamtemissionen |
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48b |
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Prozentualer Anteil der Scope-1-THG-Emissionen abgedeckt durch EU-ETS |
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Aggregation der Scope-1-Emissionen all jener Konzerngesellschaften, die nach EU-ETS verpflichtet sind |
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Hoch (+/− 3 %) |
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– |
E1‑6 – THG-Bruttoemissionen der Kategorie Scope 1, 2 und 3 und THG-Gesamtemissionen |
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49 |
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Scope-2-Emissionen (standort- und marktbasiert) |
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Berechnung der Scope-2-Emissionen (standort- und marktbasiert) erfolgt anhand der über die Konzerndatenerhebung eingemeldeten Energiebezüge sowie der eingemeldeten Emissionsfaktoren der Energielieferanten oder der regionalen Emissionsfaktoren aus Datenbanken. |
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Hoch (+/− 3 %) |
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Weiterentwicklung und Erweiterung der Datenerhebung und ‑auswertung laufend |
E1‑6 – THG-Bruttoemissionen der Kategorie Scope 1, 2 und 3 und THG-Gesamtemissionen |
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51 |
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Gesamte Scope-3-Emissionen |
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Ermittlung der Scope-3-Emissionen erfolgt anhand der über die Konzerndatenerhebung eingemeldeten Einsatzmengen von Materialströmen, Rohstoffen und Energieträgern und unter Verwendung von sekundären Hintergrunddatensätzen (Emissionsfaktoren). |
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Hoch (+/− 3 %) |
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Weiterentwicklung und Erweiterung der Datenerhebung und ‑auswertung laufend |
E1‑6 – THG-Bruttoemissionen der Kategorie Scope 1, 2 und 3 und THG-Gesamtemissionen |
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53–55 |
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Treibhausgasintensität |
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Berechnung der Treibhausgasintensität erfolgt anhand der berichteten gesamten Treibhausgasemissionen des berichteten Nettoumsatzerlöses. |
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Hoch (+/− 3 %) |
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– |
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Nettoumsatzerlöse zur Berechnung der THG-Intensität |
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Nettoumsatz gemäß Konzernabschluss |
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Hoch (+/− 3 %) |
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– |