D.13. Latente Steuern
Die steuerlichen Auswirkungen der temporären Differenzen, steuerlichen Verlustvorträge und Steuergutschriften, die zum Ansatz aktiver und passiver latenter Steuern führen, setzen sich wie folgt zusammen:
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Aktive latente Steuern |
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Passive latente Steuern |
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31.03.2025 |
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31.03.2026 |
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31.03.2025 |
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31.03.2026 |
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Langfristiges Vermögen |
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123,7 |
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106,2 |
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207,5 |
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200,6 |
Kurzfristiges Vermögen |
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80,4 |
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75,8 |
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150,3 |
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146,6 |
Langfristige Rückstellungen und Verbindlichkeiten |
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143,41 |
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137,3 |
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13,61 |
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3,8 |
Kurzfristige Rückstellungen und Verbindlichkeiten |
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87,6 |
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69,4 |
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40,3 |
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28,6 |
Verlustvorträge |
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29,1 |
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21,9 |
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0,0 |
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0,0 |
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464,2 |
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410,6 |
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411,7 |
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379,6 |
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Zwischengewinneliminierungen (saldiert) |
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22,4 |
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24,4 |
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0,0 |
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0,0 |
Stille Reserven (saldiert) |
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0,0 |
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0,0 |
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68,6 |
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71,1 |
Sonstige |
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11,1 |
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9,7 |
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14,1 |
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20,4 |
Saldierung der latenten Steuern gegenüber derselben Steuerbehörde |
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−396,11 |
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−327,1 |
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−396,11 |
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−327,1 |
Saldierte latente Steuern |
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101,6 |
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117,6 |
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98,3 |
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144,0 |
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Mio. EUR |
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Die Steuerlatenzen werden mit den aktuell gültigen Steuersätzen ermittelt. Für die Berechnung von Steuerlatenzen österreichischer Gesellschaften beträgt der Steuersatz 23,0 %.
Aktive latente Steuern auf Verlustvorträge in Höhe von 21,9 Mio. EUR (31. März 2025: 29,1 Mio. EUR) wurden erfasst. Zum 31. März 2026 bestehen noch nicht genutzte steuerliche Verluste in Höhe von rund 1.929,6 Mio. EUR (Körperschaftsteuer) (31. März 2025: rund 1.765,2 Mio. EUR1), für welche kein latenter Steueranspruch angesetzt wurde. Zeitlich beschränkt nutzbar sind rund 220,0 Mio. EUR (31. März 2025: rund 245,7 Mio. EUR) der körperschaftsteuerlichen Verlustvorträge.
Für abzugsfähige temporäre Differenzen in Höhe von 36,5 Mio. EUR (31. März 2025: 57,2 Mio. EUR) wurden latente Steueransprüche mit insgesamt 11,4 Mio. EUR (31. März 2025: 17,4 Mio. EUR) nicht angesetzt.
Für Konzernunternehmen, die im laufenden Jahr oder im Vorjahr einen steuerlichen Verlust erwirtschaftet haben, wurden aktive latente Steuern in Höhe von 53,9 Mio. EUR (31. März 2025: 19,7 Mio. EUR) angesetzt, für welche die Realisierung von künftigen zu versteuernden Ergebnissen abhängt, die höher als die Ergebniseffekte aus der Umkehrung bestehender, zu versteuernder temporärer Differenzen sind. Der Ansatz beruht auf einer steuerlichen Planungsrechnung für das jeweilige Unternehmen bzw. für die Steuergruppe.
Für zu versteuernde temporäre Differenzen aus Anteilen an Tochterunternehmen, Gemeinschaftsunternehmen und assoziierten Unternehmen in Höhe von 2.028,0 Mio. EUR (31. März 2025: 2.035,7 Mio. EUR) wurden keine passiven latenten Steuern gebildet, da das Mutterunternehmen in der Lage ist, den zeitlichen Verlauf der Auflösung der temporären Differenzen zu steuern, und mit einer Umkehrung der temporären Differenzen in absehbarer Zeit nicht zu rechnen ist.
Der Saldo zwischen den aktiven und passiven latenten Steuern ändert sich um −29,8 Mio. EUR (31. März 2025: −57,6 Mio. EUR). Dies entspricht im Wesentlichen dem latenten Steueraufwand in Höhe von −19,0 Mio. EUR (31. März 2025: latenter Steueraufwand −35,8 Mio. EUR), der im sonstigen Ergebnis verbuchten Veränderung aktiver latenter Steuern in Höhe von −13,8 Mio. EUR (31. März 2025: −12,4 Mio. EUR), der Veränderung latenter Steuern aufgrund von Währungsumrechnungsdifferenzen in Höhe von 2,2 Mio. EUR (31. März 2025: −4,4 Mio. EUR) und der Veränderung latenter Steuern aus Erst- und Endkonsolidierungen mit −0,5 Mio. EUR (31. März 2025: −4,9 Mio. EUR).
Zusatzangaben nach IAS 12.81 (ab):
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Veränderung 2024/25 |
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31.03.2025 |
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Veränderung 2025/26 |
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31.03.2026 |
|---|---|---|---|---|---|---|---|---|
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Latente Steuern auf versicherungsmathematische Gewinne/Verluste |
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−10,2 |
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121,6 |
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−22,51 |
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99,1 |
Latente Steuern auf Cashflow-Hedges |
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−2,2 |
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3,3 |
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−6,4 |
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−3,1 |
Summe im sonstigen Ergebnis erfasster latenter Steuern |
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−12,4 |
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124,9 |
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−28,9 |
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96,0 |
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Mio. EUR |
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1 Vergleichsinformation korrigiert – die zum 31. März 2025 ausgewiesenen noch nicht genutzten steuerlichen Verluste in Höhe von 1.536,3 Mio. EUR wurden um die Verlustvorträge der voestalpine Metal Forming GmbH aus Beteiligungen an deutschen Personengesellschaften in Höhe von 228,9 Mio. EUR erhöht.