Operatives Ergebnis
EBITDA
Mio. EUR
EBIT
Mio. EUR
In ergebnismäßiger Hinsicht konnte der voestalpine-Konzern die Performance im Jahresvergleich verbessern. Das operative Ergebnis (EBITDA) nahm um 10,3 % von 1.346,4 Mio. EUR (Marge 8,6 %) im Geschäftsjahr 2024/25 auf 1.485,6 Mio. EUR (Marge 9,9 %) im Geschäftsjahr 2025/26 zu. Heruntergebrochen auf Segmente verminderte sich lediglich das EBITDA der Metal Engineering Division aufgrund der schwierigen Bedingungen im Geschäftsbereich Industrial Systems, wohingegen die Steel Division leicht und die High Performance Metals Division sowie die Metal Forming Division deutlich zulegen konnten. Besonders markant fiel die Verbesserung beim operativen Ergebnis, also in jenen beiden Bereichen aus, die im Vorjahr umfassende Reorganisationsmaßnahmen auf den Weg gebracht haben. Hervorzuheben in diesem Kontext ist, dass in diesen zwei Divisionen in den Vorjahreszahlen negative Einmaleffekte enthalten waren. In der High Performance Metals Division verminderten Aufwendungen im Zusammenhang mit dem Verkaufsprozess von Buderus Edelstahl (83 Mio. EUR), Wertminderungen von Firmenwerten bei der zahlungsmittelgenerierenden Einheit High Performance Metals Production (78 Mio. EUR) sowie Aufwendungen für die Reorganisation von Vertriebsstandorten (16 Mio. EUR) das Betriebsergebnis (EBIT) um insgesamt 176 Mio. EUR, wovon 92 Mio. EUR auch das EBITDA negativ belasteten. In der Metal Forming Division waren im Geschäftsjahr 2024/25 beim EBITDA negative Effekte im Ausmaß von 45 Mio. EUR sowie beim EBIT von 87 Mio. EUR infolge der Reorganisation bei Automotive Components sowie einer Firmenwertabschreibung der zahlungsmittelgenerierenden Einheit Automotive Components enthalten. Auf Basis der Berichtszahlen nach IFRS konnte der voestalpine-Konzern das EBIT signifikant um 59,0 % von 455,1 Mio. EUR (Marge 2,9 %) auf 723,5 Mio. EUR (Marge 4,8 %) ausweiten.