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Bericht über die Risiken des Unternehmens

Aktives Risikomanagement, so wie es im voestalpine-Konzern verstanden und seit vielen Jahren angewandt wird, dient sowohl der langfristigen Sicherung des Unternehmensbestandes als auch der Wertsteigerung und stellt einen wesentlichen Erfolgsfaktor für die gesamte voestalpine-Gruppe dar.

Der voestalpine-Konzern verfügt seit dem Geschäftsjahr 2000/01 über ein zwischenzeitlich immer wieder aktualisiertes und erweitertes Risikomanagementsystem, das auch in Form einer allgemeinen und konzernweit gültigen Verfahrensanweisung verankert ist.

Der systematische Risikomanagementprozess unterstützt das Management, Risiken frühzeitig zu erkennen und geeignete Vorsorgemaßnahmen zur Abwendung oder Vermeidung von Gefahren einzuleiten. Im Sinne einer nachhaltigen, verantwortungsbewussten und wertorientierten Unternehmensführung ist Risikomanagement integrierter Bestandteil der Entscheidungs- und Geschäftsprozesse aller Unternehmensbereiche und Hierarchiestufen. Risikomanagement erstreckt sich sowohl über die strategische als auch die operative Ebene und ist damit ein maßgebliches Element für nachhaltigen Unternehmenserfolg.

Das strategische Risikomanagement dient der Evaluierung und Absicherung der strategischen Zukunftsplanungen. Die Strategie wird auf Konformität mit dem Zielsystem überprüft, um wertsteigerndes Wachstum durch bestmögliche Ressourcenallokation sicherzustellen.

Das operative Risikomanagement basiert auf einem revolvierenden Prozess („erheben und analysieren, bewerten, bewältigen, dokumentieren und überwachen“), der mehrfach jährlich und konzernweit einheitlich durchlaufen wird. Im Zuge des operativen Risikomanagements wird auch auf entsprechende Strategiekonformität geachtet.

Die Bewertung identifizierter Risiken erfolgt anhand einer 9-Felder-Bewertungsmatrix mit Beurteilung der möglichen Schadenshöhe und Eintrittswahrscheinlichkeit. Dokumentiert werden im Wesentlichen Betriebs-, Umwelt-, Markt-, Beschaffungs-, Technologie-, Finanz-, Compliance- und IT-Risiken auf strategischer und operativer Ebene. Der Risikomanagementprozess wird durch ein spezielles webbasiertes IT-System unterstützt.

Seit Inkrafttreten des Unternehmensrechts-Änderungsgesetzes 2008 und der damit verbundenen erhöhten Bedeutung des Internen Kontrollsystems („IKS“) sowie des Risikomanagementsystems ist in der voestalpine AG ein Prüfungsausschuss eingerichtet, der sich u. a. kontinuierlich auch mit Fragen zum Risikomanagement und zum Internen Kontrollsystem bzw. dessen Überwachung befasst (siehe auch Kapitel „Prüfungsausschuss“ dieses Geschäftsberichtes). Sowohl Risikomanagement als auch Internes Kontrollsystem sind im voestalpine-Konzern integrierte Bestandteile bestehender Managementsysteme. Die Interne Revision überwacht die Betriebs- und Geschäftsabläufe und damit verbundene Risiken sowie das Interne Kontrollsystem und agiert in der Berichterstattung wie auch bei der Wertung der Prüfungsergebnisse als unabhängiger und weisungsfreier unternehmensinterner Bereich.

Die im Vorjahresgeschäftsbericht für die wesentlichen Risikofelder dargestellten Vorsorgemaßnahmen haben nach wie vor Gültigkeit:

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Rohstoffverfügbarkeit und Energieversorgung

Zur langfristigen Absicherung der Rohstoff- und Energieversorgung in den erforderlichen Mengen und Qualitäten verfolgt der voestalpine-Konzern bereits seit einigen Jahren eine den erhöhten politischen und wirtschaftlichen Risiken dieses globalisierten Marktes entsprechende diversifizierte Beschaffungsstrategie. Langfristige Lieferbeziehungen, die Ausweitung des Lieferantenportfolios sowie der Ausbau der Eigenversorgung bilden dabei die Kernelemente, die angesichts der gegebenen Volatilität auf den Rohstoffmärkten nicht an Bedeutung verloren haben (Näheres dazu im Kapitel „Rohstoffe“ dieses Geschäftsberichtes). Im Bereich der Energieversorgung werden laufend alternative Energieressourcen untersucht und vorangetrieben.

Richtlinie zur Rohstoffpreisabsicherung

CO2-Thematik

Ausfall von Produktionsanlagen

Ausfall von IT-Systemen

Wissensmanagement / Projektmanagement

Compliance Risiken

Risiken der Verletzung Datenschutz- rechtlicher Bestimmungen

Risiken aus dem Finanzbereich

Im Einzelnen werden Finanzierungsrisiken durch folgende Maßnahmen abgesichert:

Liquiditätsrisiko

Bonitätsrisiko

Währungsrisiko

Zinsrisiko

Preisrisiko

Unsicherheiten in der Gesetzgebung

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Über voestalpine

Die voestalpine ist ein in seinen Geschäftsbereichen weltweit führender Technologiekonzern mit kombinierter Werkstoff- und Verarbeitungskompetenz. Mit ihren qualitativ höchstwertigen Produkt- und Systemlösungen aus Stahl und anderen Metallen zählt sie zu den führenden Partnern der Automobil- und Hausgeräteindustrie sowie der Luftfahrt- und Öl- & Gasindustrie. Die voestalpine ist darüber hinaus Weltmarktführer bei kompletten Bahninfrastruktursystemen sowie bei Werkzeugstahl und Spezialprofilen.

Fakten

50 Länder auf allen fünf Kontinenten
500 Konzerngesellschaften und -standorte
52.000 Mitarbeiter weltweit

Ergebnis GJ 2018/19

€ 13,6 Mrd.

Umsatz

€ 1,6 Mrd.

EBITDA

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